05.10.09, 11:49 Uhr, Alter: 9 Jahre

Puppentheater zum Thema "Schule im Wandel der Zeit"

Am Anfang stand der Besuch der "Bielefelder Puppenspiele" an der Ravensberger Straße. Dort holten sich die Teilnehmer Informationen von der professionellen Puppenspielerin Dagmar Selje: Wie baut man Theater-Puppen? Was ist beim Spiel zu beachten? Wie sieht eine Bühne aus? Daraufhin machten sich die 15 Schülerinnen und Schüler arbeitsteilig an die Arbeit: Schüler- und Lehrerpuppen wurden gebastelt, die Bühne aufgebaut, Bühnenbilder gemalt und Requisiten gebastelt und Szenen geschrieben. Schon am dritten Projekttag konnten die ersten Proben beginnen.

Es war eine Spielszene aus der Kaiserzeit entstanden, in der die Lehrerin noch die Fingernägel der Kinder kontrollierte. Waren sie schmutzig, gab es Schläge mit dem Stock. Und es konnte auch passieren, dass einem Schüler die "Eselskappe" aufgesetzt wurde: Er musste sich in die Ecke stellen und durfte von den anderen "gemobbt" werden. Dann folgte eine Szene aus der Zeit des Nationalsozialismus, als militärischer Drill und Disziplin, aber auch Unterricht bei Bombenalarm im Luftschutzkeller an der Tagesordnung waren. Nach einem Blick in die heutige Zeit wagten die Schüler einen Blick in die Zukunft: Im Jahr 2025 tragen die Schüler keine schweren Schultaschen mehr, sondern kleine Laptops. Sie arbeiten selbstständig an individuellen Aufgaben, gehen auch schon mal zum Lernen nach draußen, wo sie ein Physik-Experiment aufgebaut haben. Und die Lehrerin plant in dieser Zeit den nächsten Unterrichtsgang ins europäische Ausland.






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