05.11.08, 11:08 Uhr, Alter: 9 Jahre

Schüler bringen Okapi, Papagei und Orang-Utan in den Krankenhaus-Park

Kategorie: Schüler, Eltern

Im Park des Johannes-Krankenhauses in Schildesche entsteht zur Zeit ein Dschungel: Schülerinnen und Schüler des WP II-Kurses Kunst malen das Motiv an eine Wand mit den Maßen 12 mal 4 Meter. Wie kam es zu diesem außergewöhnlichen Projekt?

Das Johanneswerk gestaltet zur Zeit seinen Park neu. Es soll ein Erlebnisgarten mit Spielplatz, Sinnespfad, Rollstuhl-Schaukel und vielem mehr entstehen. Dabei war eine graue, hässliche Wand den Mitarbeitern des Johanneswerks ein Dorn im Auge. Und weil diese Wand die Rückseite einer Halle der Firma Ewald Euscher ist, wurde diese Firma angesprochen und gefragt, ob diese Wand nicht irgendwie gestaltet werden könnte. Und weil die Luisenschule seit einigen Jahren die Partnerschule der Firma Euscher ist, wurde die Schule gefragt, ob sie nicht die Wand gestalten könne. Und jetzt ist es so weit: Am Dienstag Abend wurde das Dschungelmotiv per Beamer an die Wand geworfen und die Schüler skizzierten die Umrisse mit Kohle. Von Mittwoch bis Freitag wurden dann die einzelnen Motive ausgestaltet, am Samstag stehen die weiteren Elemente auf dem Programm, vor allem die üppige Pflanzenwelt.

Das großflächige und auffällige Bild hat schon während seiner Entstehung große Aufmerksamkeit erregt: Zahlreiche Besucher des Parks oder Gäste des angrenzenden Altenheims standen staunend vor der bunten Wand. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann kann man das Gesamtkunstwerk auch ohne das Gerüst bewundern.

Das Besondere an diesem Projekt ist die Zusammenarbeit zwischen Johanneswerk, der Firma Ewald Euscher und der Luisenschule. Alle drei Parteien steuerten ihren Beitrag bei: Die Firma Euscher sorgte für die Farben , das Material und das Gerüst; das Johanneswerk stiftete uns täglich ein Frühstück und übernahm die Pressearbeit; und die Luisenschüler gestalteten verschiedene Entwürfe und setzen nun den Favoriten - das bunte Dschungelbild - in die Tat um. Dabei zeigen sie großen Einsatz: Von morgens 9 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein wird der Pinsel geschwungen. Die "Gesamtregie" hat dabei Frau Buekenhout, unterstützt von ihrem "Assistenten" Herrn Müer.

Bielefeld, 24.10.2008 Chr. Müer

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