21.01.16, 15:45 Uhr, Alter: 2 Jahre

"Jugend denkt Bethel" - Sozial-Projekt im Haus Emmaus

"Ich interessiere mich für die Arbeit mit Menschen" oder "Vielleicht möchte ich einen sozialen Beruf erlernen" waren die häufigsten Motive für die Teilnahme an der "Bethel-Woche", die vom 18. bis 22. Januar für 18 interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 stattfindet. Dabei lernen die Jugendlichen Spannendes über die Geschichte und die Einrichtungen in Bethel, über verschiedene soziale Berufe und kommen mit Bewohnerinnen und Bewohnern in Haus Emmaus in Kontakt. Hier wohnen - überwiegend ältere - Menschen mit Behinderungen. Auch das Gespräch mit Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern steht auf dem Plan, um aus erster Hand zu hören, was es bedeutet, in Bethel zu arbeiten und verschiedene Berufsbilder kennenzulernen.   Am Start-Tag folgte nach der Vorstellungsrunde mit Diakon Axel Schulz eine Hausführung. Anschließend ging es darum, dass sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch in die Situation von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen hineinversetzen sollten: An Stationen wurden z.B. Sehbehinderungen mit Hilfe spezieller Brillen oder Übergewicht und Bewegungseinschränkungen durch das Anhängen von Gewichten simuliert.

Ein Aufgabe für eine Partnerarbeit lautete etwa: Suche das Kinoprogramm der heutigen Woche aus der Zeitung  heraus und diktiere deiner Mitschülerin 5 Kinofilme. Das ist gar nicht einfach, wenn man Arbeitshandschuhe und eine Brille trägt, die nur einen Durchblick in der Größe einer Stecknadel trägt!