07.07.11, 11:18 Uhr, Alter: 7 Jahre

Luisenschule erhält erneut das Berufswahl-Siegel

In der Einladung zur feierlichen Verleihung dieses Qualitäts-Siegels hieß es:   Mit dem "SIEGEL - Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule" werden vorbildliche Leistungen allgemeinbildender, weiterführender Schulen im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung prämiert.   Dass die Luisenschule in diesem Bereich vorbildlich ist, hatte eine Jury - bestehend aus Vertretern der Peter-Gläsel-Stiftung, aus Handwerk und IHK, Schulleitung und Elternvertreter - bereits im März 2011 bei einem Besuch in der Schule festgestellt. Nun fand die Verleihung in feierlichem Rahmen im Detmolder Sommertheater statt. Für die Luisenschule bedeutete dies die Rezertifizierung, das heißt: Das Siegel wurde bereits zum zweiten Mal verliehen. Somit darf die Schule sich nun von 2007 bis 2012 mit dem Siegel schmücken.

Die Jury hob folgende Merkmale des Berufswahl-Konzeptes besonders hervor:

Ein überzeugendes und verbindliches Konzept zur Berufsorientierung mit

vielfältigen Angeboten für die Schülerinnen und Schüler. Die einzelnen Aktivitäten

werden in der Schule intensiv vor- und nachbereitet und stehen nicht isoliert

voneinander, sondern bauen aufeinander auf.

  • Erfolgreiche und intensive Kooperation mit der Firma Euscher als außerschulischer

Experte aus der Praxis zur Durchführung verschiedener Projekte.

So wird beispielsweise jährlich für die Klassen 9 ein intensives Bewerbungstraining

durchgeführt, in dem alle Schülerinnen und Schüler ein Feedback der Firma

zu ihrer individuellen Bewerbung erhalten.

  • Intensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufsorientierung

durch die Lehrerinnen und Lehrer. Insbesondere die Beratungsgespräche

durch den Berufswahlkoordinator, die für Schülerinnen und Schüler der

Klassen 9 und Klassen 10 verbindlich sind, gewährleisten eine individuelle

Betreuung.

  •  Erfolgreiche Implementierung der Schülerfirma „BBL“, um Schülerinnen und

Schülern der Klasse 9 einen praktischen Lernort in der Schule zu ermöglichen. Die

Schülerinnen und Schüler organisieren und leiten die Firma selbständig und eigenverantwortlich

und lernen so das Thema „Wirtschaft“ am praktischen Beispiel

kennen.

  •  Einführung eines Projekttags zum Gender Mainstreaming, der verbindlich

für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 durchgeführt wird. Die Schülerinnen

und Schüler setzen sich – phasenweise in geschlechtergetrennten Gruppen

– mit tradierten Geschlechterrollen auseinander und reflektieren und diskutieren

diese kritisch, um und so ihr oftmals traditionell geprägtes Berufswahlspektrum

zu erweitern.

  • Die Empfehlung der Jury nach dem Audit 2007 wurde erfolgreich

umgesetzt, so dass eine deutliche Weiterentwicklung des Konzepts zur Berufsorientierung stattfand.