Schülerschaft

Im Schuljahr 2016 / 2017 werden an der Luisenschule ca. 690 Schülerinnen und Schüler in 23 Regel- und 3 Internationalen Klassen von ca 60 Lehrerinnen und Lehrern sowie 3 SonderpädagogInnen unterrichtet. Das Team wird durch 3 SozialarbeiterInnen, durchschnittlich drei bis vier Lehramtsanwärter sowie zahlreiche Honorar- und Projektkräfte ergänzt. Die Schule ist seit 2014 von 2,5 auf 4 Züge gesteigert worden, musste aber wegen der hohen Nachfrage (die Anmeldezahlen übersteigen seit Jahren deutlich die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze) im Schuljahr 2016/2017 bereits zum zweiten Mal 5 neue Klassen bilden. 2 Schüler pro Klasse haben diagnostizierten besonderen Förderbedarf. Deshalb liegt die durchschnittliche Klassengröße bei 27 Schülern.

Die Schülerschaft der Luisenschule rekrutiert sich sowohl aus dem Bereich der Innenstadt als auch zunehmend aus den Stadtrandbezirken. Es gibt einige benachbarte kleine Grundschulen, zu denen, auch im Rahmen des Netzwerks „Schule der Zukunft“ enger Kontakt besteht und von denen viele Schüler zur Luisenschule wechseln. Von vielen anderen Grundschulen aus Stadtrandgebieten ist die Nachfrage in den letzten 10 Jahren ständig sehr gestiegen, seit die Luisenschule für ihre positive Entwicklung regelmäßig Auszeichnungen erhalten hat. Durch die Verkürzung der S1 an den Gymnasien drängen von dort mehr Viertklässler (ca. 20%), aber auch später überforderte Seiteneinsteiger zu unserer Schule. Die ca. 45 Schüler der Internationalen Lerngruppen werden für maximal 2,5 Jahre von der Stadt zugewiesen.

Die Konkurrenzsituation zwischen den Bielefelder Schulen ist sehr ausgeprägt, zumal einige andere Realschulen in unmittelbarer Umgebung liegen und viele Kinder wegen der Fahrkartenregelung der Stadt Bielefeld keine Fahrkarte zu uns bekommen. Viele Eltern tragen die Fahrtkosten zu uns dennoch selbst. Gleichzeitig reicht das Einzugsgebiet „Stadtmitte“ mit seiner Bevölkerungsstruktur allein nicht aus.

Neben deutschstämmigen Schüler unterrichten wir Kinder aus zahlreichen Nationalitäten, was das Lernen reizvoll macht, aber auch Geduld und Integrationsbereitschaft aller erfordert. Die Schüler benötigen die Schule zunehmend als Lebensraum, was wiederum im Ganztag faire Chancen für die erzieherische und unterrichtliche Tätigkeit bietet. Eltern benötigen zunehmend finanzielle und / oder pädagogische Unterstützung.